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Bericht und Bilder von Jonas Lorch
Erstmals war das Skiweekend
auf ein Wochenende im Dezember angesetzt. Für den Organisator Matthias Hess
war es natürlich schwierig, ein Datum zu finden, wo möglichst vielen Club-Mitgliedern
passte. Matthias reservierte im Skigebiet von Obersaxen die gleiche Hütte
wie letztes Jahr. Leider war dann aber eine Woche vorher klar, dass es zuwenig
Schnee hat und die Lifte wahrscheinlich nicht laufen würden. Matthias hat
schnell gehandelt und via Internet innert kürzester Zeit eine neue Unterkunft
in Sedrun gefunden. Das am Gotthardmassiv liegende Skigebiet hatte durch den
südlichen Wettereinfluss genügend Schnee, wodurch unserem Ski- und Snowboardvergnügen
nichts mehr im Wege stand.
Die Reise ging dieses Jahr mit dem Zug via Andermatt
bis zum Oberalppass, wo wir samt Gepäck mit Ski- und Sessellift zu unserer
mitten im Skigebiet liegenden Unterkunft weiterreisten. Das Wetter zeigte
sich zu Beginn noch windig kalt und sogar einige Schneeflocken waren noch
auszumachen. Doch bald schon drückte die Sonne von Süden her durch die dicken
Wolken und nach Bezug der Hütte konnten wir einen herrlichen Nachmittag mit
frischem Pulverschnee geniessen. Das Skigebiet von Sedrun/Oberalppass ist
recht gross und bietet neben steilen Tiefschneeabfahrten auch breite Pisten
für Carver. Neben Ski und Snowboard waren mit Reto Bolliger's "Bigfoots" eine
dritte Schneesportart vertreten. Zwischendurch traf man sich bei "Düsi" im
umgebauten Stall, um sich einen wärmenden "Holdrio" oder ein stärkendes Bier
zu gönnen. Für Unterhaltung sorgte ein eigentlich ganz einfaches Spiel: Mit
der dünnen Seite eines Hammers, einen grossen Nagel mit möglichst wenig Schlägen
in einen Baumstrunk einschlagen. Geübte "Handwerker" bringen das Kunststück
fertig den Nagel mit zwei Schlägen im Holz verschwinden zu lassen, andere
wiederum mussten nach unzähligen Versuchen auf die breite Seite des Hammers
wechseln, um den Nagel wieder einmal zu treffen. Vielleicht liess die Treffsicherheit
auch mit jedem "Kafi Spezial" nach, auf jeden Fall waren die zahlreichen "Nagel-Runden"
eine nicht alltägliche, aber lustige Abwechslung zum Schneesport auf der Piste.
Zum Nachtessen wurde uns ein reichhaltiges Fondue Chinoise à Diskretion serviert.
Nach dem Essen spielte eine österreichische Musikgruppe auf, die auch im Haus
übernachtete. Die seichte Unterhaltungsmusik konnte aber den Stimmungspegel
unter den TTCAAlern nicht zum Überschäumen bringen. Zum Glück geht auch den
Österreichern irgendwann die Luft aus, sodass wir uns wieder normal unterhalten
konnten. Dieses Jahr verschwanden die meisten recht früh im Schlafsack, denn
für Sonntag war strahlender Sonnenschein vorausgesagt. Bei perfektem Wetter
konnten wir so den ganzen Tag auf der Piste verbringen und die guten Verhältnisse
geniessen. Ein super Ski-Weekend ging so viel zu schnell vorbei. Erstaunlich
war dieses Jahr, dass das Durchschnittsalter der Teilnehmer bei etwa 20 Jahren
lag; wo sind unsere zahlreichen "Senioren" geblieben?
Ein grosser Dank geht an Matthias Hess, der wiederum ein sensationelles Skiweekend organisierte und noch im letzten Moment ein neue Unterkunft gefunden hat.
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