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Bilder & Beitrag von Jonas Lorch
Die 99er Ausgabe des Skiweekends konnte einen neuen
Teilnehmerrekord ver-zeichnen. Insgesamt 21 Clubmitglieder (z.T. mit Familie) wollten
trotz schlechtem Wetter die Reise Richtung Glanerland antreten. Bereits zum dritten Mal
logierten wir in der Skihütte Empächli ob Elm. Der Wetterbericht versprach nichts Gutes.
Während der Hinfahrt gingen starke Regengüsse nieder und von ver-schneiten Bergen war
nicht viel zu sehen.
Auf der Piste wurden wir aber positiv überrascht. Teilweise
strahlender Sonnenschein und Pulverschnee-Pisten erlaubten uns mit guter Sicht das
Skigebiet zu entdecken. Die sonnigen Aufhellungen waren aber meist nur von kurzer Dauer.
So kam es, dass einige Teilnehmer den Sonnenschein nur vom Restaurantfenster aus sahen...
Zu schaffen machte uns auch der starke Wind, vor allem in den höheren Regionen. Mit der
Hand das Gesicht schützend und in geduckter Stellung das Ende des Lifts erwartend, stellt
dieser plötzlich ab - wegen zuviel Wind. Da konnte es an der Talstation absolut Windstill
sein und 200 m weiter oben musste man sich am Bügel festhalten, um nicht das
Gleichgewicht zu verlieren. Der stürmische und eisige Wind bescherte den Restaurants dann
auch guten Umsatz bei Kafi Schabell, Jagertee und Heisser Ovo!! In der Beiz wurden die
unterschiedlichsten Spielvarationen mit Jasskarten ausgetragen. Neben viel Glück waren
Schnelligkeit und Konzentration die besten Eigenschaften um "König" zu werden.
Auch am Sonntag wurde je nach Wind und Wetter bzw. Lust und Laune
die Pisten auf Skiern, Snowboards oder Snowblades unsicher gemacht. Stefan Jezler baute am
gleichen Ort wie letztes Jahr einen Schanzentisch, der eine grössere Gruppe zum Teil zu
waghalsigen Sprüngen verleitete. Einige fuhren nicht einmal mehr bis ans Liftende, um so
schneller wieder bei der Schanze zu sein. Stürze mit Verletzungen gab es zum Glück
keine.
Der Abend in der Skihütte begann mit dem traditionellen Fondue,
welches zur guten Laune und Stimmung an diesem Abend seinen Beitrag leistete. Die
"Senioren" machten bei einer oder zwei Stange(n) Bier den Jassmeister unter sich
aus. "Die Siedler von Catan" oder "Formula D" sind nur zwei Spiele,
die ihren Meister unter uns "Jüngeren" suchten. Viele verschwanden gegen
Mitternacht in Ihrem Schlafsack, die andern wurden nicht viel später vom Hüttenchef ins
Bett geschickt; er wollte bereits für das Morgenessen die Tische decken... Das vorzeitige
und zum Teil unfreiwillige aufsuchen der Betten trug dazu bei, dass alle rechtzeitig zum
z'Morge erschienen.
Das Skiweekend war trotz durchzogenem Wetter ein voller Erfolg.
Hoffentlich findet der Organisator (Matthias Hess) für nächstes Jahr eine geeignete
Hütte, damit das Skiweekend 2000 mit vielleicht noch mehr Teilnehmern durchgeführt
werden kann.
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