| Skiweekend Januar 2002 in Sedrun |
Bericht von Daniel Baumgartner und Bilder von Matthias Hess
Wie im letzten Jahr ging es auch dieses Mal nach Sedrun. In aller Frühe (7.34 Uhr!) ging es mit dem Zug nach Zug, Göschenen, Andermatt, bis wir schliesslich um 10 Uhr bei strahlendem Wetter auf dem Oberalppass ankamen. Nachdem die ganze TTCAA Crew ihre Sachen in der Pension deponiert hatten, hiess es erst mal die Pisten unsicher zu machen, was einigen auch ganz gut gelang. Nach dem gemeinsamen Mittagessen schauten die ersten beim Düsi vorbei, die meisten wollten jedoch noch das schöne Wetter und die, für den wenigen Schnee doch recht guten Pisten auskosten. So gegen 15.30 Uhr trudelten dann auch die letzten beim Düsi ein, worauf kräftig mit ein paar nicht mehr ganz nüchternen Kollegen genagelt wurde. Als diese mit der Zeit dann aufgaben, trennte nur noch eine letzte Abfahrt von einer erholenden Dusche und einem guten Abendessen, welche für die einen von uns jedoch mit eins bis zwei Stürzen verbunden war, der Düsi hinterliess halt doch seine Spuren. In der Pension trafen wir auch unsere Nagelkameraden wieder, die den ganzen Abend lang für eine "gute" Hintergrundmusik sorgten, während wir den Abend mit diversen Kartenspielen verbrachten. Da leider der Jöggäli-Ball während dem Essen geklaut wurde, gingen um eins auch die letzten nach oben und begaben sich ins, für die einen sogar noch mit Shampoo beschmierte, Bett.
Am Sonntag wahr das Wetter wieder traumhaft. So war der TTCAA relativ früh wieder auf den Pisten zu finden und einige übten sich sogar im Ein-Skifahren, jedoch nicht ganz freiwillig und mit mässigem Erfolg, die andern aber fanden es recht amüsant! Den Nachmittag verbrachte die komplette TTCAA Crew beim Düsi auf Liegebettern und genossen die Sonne. Während die meisten schon den 15.40 Uhr Zug nahmen, liessen es sich die drei nicht nehmen, die Sonne und vor allem auch den Schnee nochmals richtig auszunutzen und die Pisten runterzukurven, bis die Lifte abstellten. Nach einem letzen Besuch beim Düsi mussten auch wir schweren Herzens vom Düsi Abschied nehmen und die Abfahrt nach Dieni in Angriff nehmen, was bei vollem Gepäck und völlig vereisten Pisten nicht ganz einfach war. Im Zug wurden wann wiederum Karten gespielt, um Biberli gewettet und mit zum Teil recht merkwürdigem Gesichtsausdruck geschlafen, bis wir um 20 Uhr in Affoltern eintrafen und uns der Alltag wieder einholte.
Ich denke, das Weekend war ein voller Erfolg und war mit 15 Leute wohl auch nicht schlecht besetzt, wobei man sagen muss, dass man von den Senioren ziemlich wenig gesehen hat, nämlich gar keinen!
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