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Bilder & Beitrag von Jonas Lorch
Über das Wochenende vom 8./9. Januar 2000 fand das Skiweekend erstmals im bündnerischen Obersaxen statt. Weil an diesem Wochenende ein Nati-B Spiel unserer Damen stattfand, waren 12 Teilnehmer im Vergleich zu früheren Jahren eher wenig.
Um die guten Wetterverhältnisse ausnützen zu können, fuhren wir bereits um 7 Uhr mit drei Autos Richtung Obersaxen. So konnten wir dem erwarteten Ansturm auf die Wintersportgebiete zumindest verkehrsmässig ausweichen. Nach zweistündiger Fahrt und einer Zwischenverpflegung im "Heidiland" erreichten wir die Talstation Surcuolm. Wir schnallten sofort unsere Skier bzw. Snowboards unter die Füsse und fuhren mit dem Sessellift zur Mittelstation. Das Gepäck verstauten wir in der ca. 200m entfernten Unterkunft. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir das weitläufige Skigebiet von Obersaxen. Die Schneeverhältnisse waren recht gut, auch wenn an Südhängen "unsichtbare" Steine unseren Belägen zusetzten. Claudia Märki, die erst das 2. Mal auf Ihrem Snowboard stand, versuchte sich zusammen mit Snowboardlehrerin Anja Mezger am Übungslift. Am Nachmittag erblickte man die beiden bereits am normalen Skilift und Claudia machte unübersehbare Fortschritte...
Thomas und Kirstin mieteten an der Talstation Extreme-Carvingskis, um das Gefühl des boomenden "Carven" zu erleben. Auch Beni Hampl und ich versuchten die Kurven zu "schneiden", was uns nach unzähligen Abfahrten auch immer besser gelang. Zum Mittagessen trafen wir uns im Restaurant Cuolm Sura (unsere Unterkunft), um uns die Pommes Frites gegenseitig wegzuessen... Für den Sonntag versprach der Wetterbericht nicht mehr so perfektes Wetter, so dass wir am Nachmittag bis zur letzten Bergfahrt auf der Piste waren und auch die Schneebar auf dem Piz Mundaun ausgiebig testeten.
Nach einem sehr schönen, aber anstrengenden Schneetag, wurde uns ein währschaftes Nachtessen serviert. Der Abend verbrachten wir mit diversen, von Matthias mitgenommenen Spielen und gemütlichem Beisammensein. Der Flipperkasten, sowie ein Töggelikasten brachten zusätzlich Abwechslung und vergnügliche Minuten. Beim Flipperkasten ist zu bemerken, dass dieser mit einem Franken Fütterung für den ganzen Abend seinen Dienst leistete, weil Flipper-Champion Matthias Hess beliebig viele Freispiele aus dem Kasten zauberte. In den frühen Morgenstunden verschwanden die letzten "Gamer" in ihren Schlafsäcken, damit doch noch einige Stunden Schlaf für den zweiten Tag auf der Piste zusammen kamen.
Der Himmel war am Sonntag bereits am Morgen mit Wolkenfelder überzogen, was uns aber nicht daran hinderte als erste die leeren Pisten zu bevölkern. Die Sicht wurde im Laufe des Tages immer schlechter und am Nachmittag setzte sogar leichter Schneefall ein. Diese Umstände bewogen die meisten nach einem ausgiebigen Restaurantbesuch schon um ca. 15 Uhr den Heimweg anzutreten. Beni, die beiden Oli's und ich blieben aber so lange auf der Piste, dass wir nicht einmal mehr unser Gepäck mit dem Sessellift an die Talstation transportieren konnten; er war bereits abgestellt. So wagten wir die Talabfahrt wohl oder übel mit sämtlichem Gepäck, was bei einem Schlafsack vorne in der Jacke und einer Tasche am Rücken, zu einem unüblichen Fahrstil führte. Für das lange Ausharren auf der Piste mussten wir später auf der Strasse büssen, diverse kleinere Staus verzögerten unsere Heimfahrt. Matthias hat die Unterkunft bereits wieder provisorisch reserviert und hoffentlich ein Datum gefunden, das sich nicht mit einem Meisterschaftsspiel überschneidet. Ein grosses Dankeschön an Matthias, der auch dieses Jahr ein super Skiweekend organisiert hat.
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